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Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher DreamWave Elemental – Gut gerüstet raus ins Grüne!
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Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher DreamWave Elemental – Gut gerüstet raus ins Grüne!

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DiegrundlegendenAnsprücheaneinenOutdoor-Lautsprechersindbekannt:Klangstark,robustundausdauerndmussersein.GetreudemMotto„Nomenestomen“vereintderElementalvonDreamWavedieseelementarenKriterieninbesterMan

Die grundlegenden Ansprüche an einen Outdoor-Lautsprecher sind bekannt: Klangstark, robust und ausdauernd muss er sein. Getreu dem Motto „Nomen est omen“ vereint der Elemental von DreamWave diese elementaren Kriterien in bester Manier. Aber als wäre das noch nicht genug, hat er sogar noch ein paar zusätzliche Finessen zu bieten…

 

Der Dreamwave Elemental ist ein Soundvirtuose mit nützlichen Funktionen und fühlt sich auch in ungemütlicher Umgebung wohl.

 

Allerdings überrascht uns das bei einem Produkt aus dem Hause DreamWave nicht mehr. Das amerikanische Unternehmen hat seinen Sitz bei Los Angeles, genauer gesagt in Brea im Orange County in Kalifornien. Unmittelbar südlich befindet sich die Stadt Anaheim, nordöstlich erstreckt sich die weitläufige Wüstenlandschaft der Mojave. Kein Wunder, dass man in dieser Umgebung mit karger Vegetation und ewig langen, schnurgeraden Straßen auf die Idee kommt, mobile und robuste Lautsprecher mit leistungsstarken Akkus und hohem Unterhaltungswert zu entwerfen. Durchaus verständlich auch, dass man hauseigene Bluetooth-Speaker wie den Survivor gelegentlich auch noch als Starthilfe fürs Auto einplant. Wenn das Death Valley quasi um die Ecke liegt, denkt man nun mal eher an solche Szenarien als im dichtbesiedelten Ruhrgebiet oder Rheinland und mit ADAC-Mitgliedschaft im Rücken.

 

DreamWave richtet sich mit seinem Portfolio allerdings nicht nur an eine sehr abenteuerlustige Zielgruppe, auch moderat unternehmungsfreudige Kunden werden hier fündig (bei der diesjährigen IFA ist DreamWave übrigens in Halle 1.2 an Stand 104 vertreten). Wer zum Beispiel gerne per Mountainbike unterwegs ist, findet mit dem Explorer genau die richtige Begleitung und Fans von Wandertouren haben sicherlich auch für die Walkie-Talkie-Funktion des Venture sinnvolle Verwendung. DreamWave kann es aber auch unkompliziert, die kleinen, bunten Bubble Pods beispielsweise sind wie der für den Einsatz daheim gedachte Harmony ohne spektakuläre „Superkräfte“ konstruiert. Zwischen diesen beiden Extremen (preislich mit einer UVP von 249 Euro aber schon im oberen Drittel der Preisspanne) gibt es noch ein Modell, den Elemental. Ebenfalls für ausdauernde Outdoor-Freunde konzipiert, hat der Elemental aber weniger den Kampf ums Überleben als vielmehr den maximalen Spaßfaktor in der freien Natur im Sinn. Das klingt vielversprechend!

 

Robust und modern - der Elemental ist ein hervorragender Begleiter für Outdoor-Fans.

 

Gut getarnt, aber nicht zu übersehen

Wie die meisten DreamWave-Lautsprecher ist der Elemental ebenfalls ein äußerst robust auftretender Zeitgenosse, den es in den Farben „Military“ und „Anthrazit“ zu kaufen gibt. Der farbliche Unterschied der beiden Ausführungen beschränkt sich allerdings im Wesentlichen auf die seitlichen Schutzkappen und den Überzug am Tragegriff – im „Military“-Stil sind diese olivgrün gehalten, ansonsten folgerichtig im dunklen Grau. Der Elemental steht nun mal in der Tradition „Form follows Function“ und soll nicht primär mit seinem Äußeren auf sich aufmerksam machen – das überlässt er gerne seinen Geschwistern, den Bubble Pods oder dem Harmony. Auch das an den Längsseiten flächendeckend angebrachte Schutzgitter und die sichtbaren Schrauben sprechen für die robuste Widerstandsfähigkeit des Elemental, die ihm übrigens auch einen Schutzstandard nach IPX 5 beschert. Konkret bedeutet diese Norm, dass der Bluetooth-Lautsprecher sowohl spritzwassergeschützt als auch kaum anfällig gegenüber Staub, Sand und Schnee ist.

 

Die beiden Ausführungen des Elemental unterscheiden sich vor allem in der Farbe der seitlich angebrachten Funktionstasten und Schutzabdeckung.

 

Verantwortlich für diesen Schutz sind die erwähnten seitlichen Kappen, die mit jeweils vier Ausstülpungen versehen sind. Im Falle des Bedienfelds aus gutem Grund, hier stellen diese Elemente nämlich auch gleich die Funktionstasten dar, die zudem die LED-Leuchte einrahmen. Beschriftet sind die Tasten jedoch nicht, sondern mit Symbolen versehen, die auch ohne Blick in die Bedienungsanleitung ganz einfach zuzuordnen sind. Links wird die Lautstärke des Elemental geregelt, rechts wird der Outdoor-Lautsprecher eingeschaltet und die Taschenlampe aktiviert (oben über kurzen beziehungsweise langen Druck) beziehungsweise die Bluetooth-Funktion aktiviert (unten). Die großzügig dimensionierten Tasten sind gummiert und bieten einen angenehmen Druckpunkt – ein bisschen Komfort in freier Wildbahn. Auf ein Display muss man hingegen verzichten, stattdessen sorgt eine kleine LED-Reihe unter dem Tragegriff für die Anzeige des Betriebszustands – links wird der Status der Bluetooth-Verbindung signalisiert, rechts lässt sich an fünf weißen Lämpchen der Ladezustand des Akkus in 20-Prozent-Schritten ablesen.

 

Unterhalb des Tragegriffs sind kleine Status-LED platziert.

 

HiFi-Qualitäten im Outdoor-Kleid

Da der DreamWave Elemental ja in erster Linie ein Lautsprecher ist, interessiert uns vor allem sein dahingehend ausgerichtetes Innenleben. Als Aktivbox besitzt unser Testkandidat natürlich einen integrierten HiFi-Verstärker, der über einen digitalen Signalprozessor zur Rauschunterdrückung verfügt und mit einer Ausgangsleistung von 30 Watt RMS aufwarten kann. Damit werden jeweils zwei Breitband- und zwei Hochtonlautsprecher angetrieben, die für einen gleichermaßen kraftvollen und klaren Sound sorgen. Die auf diesem Wege verarbeiteten Signale können auf verschiedene Arten zugespielt werden, im Vordergrund steht dabei natürlich die kabellose Option via Bluetooth. Die ermöglicht nicht nur das bequeme Zuspielen von Musikdateien vom Smartphone, sondern unterstützt auch aptX für ein verbessertes Klangerlebnis. Alternativ können externe Quellen auch über das mitgelieferte 3,5-Millimeter-Audiokabel angeschlossen werden.

 

Die Anschlüsse des Elemental werden von einer Schutzkappe abgedeckt.

 

Unabhängig vom Zuspielweg erweist sich der Elemental als sehr ausdauernder Vertreter seiner Art. Der integrierte Lithium-Polymer-Akku liefert mit seinen 12.000 mAh genug Energiereserven, um selbst bei voller Lautstärke rund sieben Stunden Vollgas zu geben. Da man den Elemental in der Regel aber nicht dauerhaft auf höchstem Pegel betreiben wird, ist beim alltäglichen, durchschnittlichen Einsatz sogar die doppelte Spieldauer möglich. Selbige verringert sich lediglich bei übermäßiger Beanspruchung, neben der erhöhten Lautstärke benötigt auch das Aufladen von Mobilgeräten zusätzliche Energie. Ja, auch Smartphones und Tablets können über den USB-Anschluss am Elemental wieder aufgetankt werden – hier erweist sich der großzügig bemessene Akku des Lautsprechers auch als ergiebig genug, um mehrere Ladevorgänge durchzuführen. Selbst die Versorgung kleinerer Wandergruppen ist hier möglich, der Elemental ist halt ein echter Teamplayer.

 

 

Dank des ausdauernden Akkus kann der Elemental auch ausgiebig als Taschenlampe genutzt werden.

 

Nutzt man diese Option und schließt Kabel an den Elemental an, entfällt in diesem Zustand der Schutz vor Spritzwasser oder Staub und Sand. Um an die Anschlüsse an der Seite des Lautsprechers heranzukommen, muss die Schutzabdeckung hochgeklappt werden. Notwendig ist das auch, um die Kraftreserven des Elemental am Stromnetz wieder aufzufrischen. Auf der gegenüberliegenden Seite können diese dann auch direkt sichtbar gemacht werden, indem man die integrierte Taschenlampe nutzt. Sie erstrahlt mit 110 Lumen und macht zum Beispiel das Aufbauen eines Zeltes mitten in der Nacht zum Kinderspiel. Allerdings ist die LED nicht nur ein hilfreiches Gadget, sondern kann im Notfall sogar noch wertvollere Dienste leisten: Per Knopfdruck sendet die LED dann ein blinkendes Signal.

 

 

Die Schutzabdeckung der Anschlüsse sitzt absolut dicht und sicher im Rahmen des Gehäuses.

 

Klare Strukturen, sauberer Sound

Grundsätzlich könnte man den Elemental auch zum Absetzen akustischer Hilferufe nutzen, den dafür notwendigen, kraftvollen Sound hat er ja schließlich zu bieten. Nicht umsonst lässt sich das englische Adjektiv „elemental“ unter anderem mit „urwüchsig“ übersetzen. Allerdings benötigt man für den Notfall ja dann schon auch irgendwie das passende Musikmaterial und nur mit „Help!“ von den Beatles oder „Message In A Bottle“ („I send an SOS to the world“) von The Police wird die Spieldauer des Elemental nun mal nicht ausgereizt. Insofern ist es definitiv von Vorteil, beim Zusammenstellen einer Playlist nicht auf die Effektivität im Notfall achten zu müssen, sondern vor allem die persönlichen Vorlieben in den Vordergrund stellen zu können. In unserem Fall bedeutet das natürlich, dass wir unseren Hörtest mit etwas Rockmusik starten und die Red Hot Chili Peppers den Auftakt machen lassen. „Can’t Stop“ bietet diesbezüglich einen sehr mitreißenden und motivierenden Groove, so dass der Track auch bei längeren Wanderetappen gut passen würde, um für den finalen Anstieg vor dem Ziel noch letzte Kraftreserven zu mobilisieren. Die dynamischen Melodien und der lebendige Rhythmus lassen sämtliche Strapazen und müde Beine sofort vergessen, selbst wenn man bereits gemütlich am Lagerfeuer sitzt.

 

Auch in unfreundlicher Umgebung macht der Elemental mit seiner robusten Erscheinung eine gute Figur.

 

Dort passt dann auch die Folk-Musik von The White Buffalo sehr gut zur Atmosphäre, insbesondere mit einer Live-Aufnahme klingt der Elemental so natürlich, als würde Jacob „Jake“ Smith (so sein bürgerlicher Name) mit am Feuer sitzen. Allerdings liegt es beim schwerfälligen, düsteren „Hideous Heart“ durchaus nahe, dass irgendwer anfängt, Gruselgeschichten zu erzählen – trotz der sehr sauberen und detaillierten Wiedergabe ist das dann vielleicht nicht unbedingt nach dem Geschmack aller Beteiligten, wenn man sich dabei inmitten dunkler Wälder befindet. In diesem Fall empfiehlt sich der Wechsel zum Beispiel zu „The Pilot“, das wesentlich schwungvoller und agiler daherkommt. Der Elemental vollzieht diesen Wandel ebenfalls völlig problemlos und spielfreudig, sofort machen sich seine Stärken im Bereich der dynamischen Wiedergabe bemerkbar.

 

 

Das Herstellerlogo ist auf stilistisch gelungene Art und Weise in das Frontgitter integriert.

 

Hier ist der Elemental so gut aufgestellt, dass er auch in großer Runde für gute Unterhaltung sorgt. Ist er beispielsweise bei einer Motorrad-Tour im Gepäck, liefert er am Rastplatz unter freiem Himmel richtig gute Stimmung. Selbst höhere Pegel wirken sich nicht negativ auf den grundsätzlich sehr klaren und sauberen Sound des Elemental aus, der völlig unabhängig vom Genre einen ausgewogenen Klang liefert. Egal, ob man nun eher auf Metal und Rock steht oder auch mal Rap hören möchte – eine realistische und breite, gut gestaffelte Bühnendarstellung ist einem sicher. Dadurch qualifiziert sich der Outdoor-Lautsprecher selbstverständlich auch für den Einsatz daheim beziehungsweise in der Garage, wenn man sein Equipment oder Fahrzeuge auf die nächste Tour vorbereitet. Dort löst er dann dank seiner integrierten LED auch gleich noch das Problem der einbrechenden Dunkelheit, wenn man völlig gedankenversunken mal wieder die Zeit vergisst – dieses Risikos muss man sich beim Kauf des Elemental tatsächlich bewusst sein, aber wie eingangs geklärt dürfte das die potenzielle Zielgruppe ohnehin nicht abschrecken …

 

 

Auf geradem Untergrund sorgen die gummierten Standfüße des Elemental für absolut festen Halt – sind im Freien allerdings naturgemäß auch relativ anfällig für Schmutzpartikelchen.

 

Fazit

Wer beim Elemental von DreamWave an einen Outdoor-Lautsprecher nur mit Grundausstattung denkt, wird positiv überrascht. Der leistungsstarke Bluetooth-Speaker überzeugt mit robustem und schickem Äußeren sowie alles andere als alltäglichen inneren Qualitäten. Klanglich ist der Elemental eine wahre Urgewalt und der überaus starke Akku liefert mehr als genug Energie – so lassen sich auch problemlos mehrere Smartphones wieder aufladen, die integrierte LED-Taschenlampe bringt bei Bedarf zuverlässig Licht ins Dunkel. Dabei können dem Elemental auch Wind und Wetter wenig anhaben, so dass dem nächsten ausgiebigen Ausflug nichts mehr im Wege steht.

 

Test & Text: Martin Sowa

Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder